CTM ist heute Englands National-Gericht — erfunden wurde es aber auf dem indischen Subkontinent.
Die populäre Glasgow-Legende erzählt, ein bangladeschischer Koch namens Ali Ahmed Aslam habe Chicken Tikka Masala 1971 erfunden, weil ein Gast die Hühnchen-Stücke „zu trocken" fand und um eine Sauce bat. Wahrscheinlich richtig: in den Tandoori-Restaurants des Punjab wurden ähnliche Saucen-Varianten zu Tikka-Hühnchen schon Jahrzehnte vorher serviert.
Was unstrittig ist: CTM lebt von zwei Schritten, die viele Restaurants weglassen. Erstens die Joghurt-Marinade über Nacht — Joghurt macht das Hühnchen richtig zart, die Gewürze (Garam Masala, Ingwer, Knoblauch, Zitrone) ziehen tief ein. Zweitens die echte Tandoor-Grillung — der Lehmofen bei ca. 400 °C gibt dem Fleisch die typischen Röst-Spitzen und die Rauchnote, die kein Topf-Curry je hinbekommt.
Erst danach kommt das gegrillte Hühnchen in die Tomaten-Sauce: passierte Tomaten, Sahne, Cashew-Püree, frischer Ingwer, Knoblauch, grüne Chilis, Garam Masala. Bei LAHORI DHABA kochen wir genau so, wie in den Familien-Küchen von Lahore. Kein Convenience-Pulver, kein Vor-Aufwärmen — jede CTM-Portion wird einzeln zubereitet.
Alles 100 % halal — vom zertifizierten Schlachtbetrieb bis in den Topf. Damit ist LAHORI DHABA auch für muslimische Familien in Erfurt ohne Einschränkung geeignet.
Was unser CTM von „Standard-Curry" unterscheidet
Joghurt-Marinade über Nacht
Hühnchen-Stücke ziehen mindestens 12 Stunden in einer Marinade aus Vollfett-Joghurt, Garam Masala, Ingwer, Knoblauch und Zitrone. Das macht das Fleisch innen butterzart — keine trockenen Würfel.
Echt im Tandoor gegrillt
Vor dem Sauce-Bad kommt das marinierte Hühnchen auf den Tandoor-Spieß bei ca. 400 °C. Daher die typischen schwarzen Röst-Spitzen und die leichte Rauchnote — beides geht im Topf nicht.
Cremig-würzige Sauce
Passierte Tomaten, Cashew-Püree, ein Schuss Sahne, frischer Ingwer + Knoblauch, grüne Chilis. Würzig statt süßlich, cremig statt sahnig — die Lahori-Variante, nicht die deutsche Curry-Hausvariante.
CTM vs. Butter Chicken vs. Karahi — der ehrliche Vergleich.
Drei Klassiker, drei sehr unterschiedliche Geschmacks-Welten. Hier die Kurz-Entscheidungshilfe, damit du nicht zwischen drei Saucen ratlos im Cart stehst.
Chicken Tikka Masala
Würzig + cremigTomaten-Sauce mit Garam Masala, Ingwer und grünen Chilis. Hühnchen vorher im Tandoor gegrillt — daher Rauchnote. Mittelscharf, kräftig, mit klarem Tomaten-Profil. Wenn du Geschmack + Würze willst und nicht süßlich-mild.
Butter Chicken (Murgh Makhani)
Mild + cashew-süßSauce aus Butter, Sahne und püriertem Cashew. Tomaten nur dezent. Kaum scharf, leicht süßlich-nussig. Die Einsteiger-Variante — perfekt für Kinder und alle, die's nicht zu intensiv mögen. Mit Naan extra gut.
Karahi (Huhn oder Lamm)
Trocken-würzig im WokIm gusseisernen Wok geschmort statt in cremiger Sauce — Tomaten, Ingwer, Knoblauch, viele grüne Chilis, frischer Koriander. Deutlich schärfer, weniger Sauce, intensiver Fleisch-Geschmack. Die authentische Lahori-Streetfood-Variante.
Faustregel für Erfurt: CTM wenn du „echtes indisch-pakistanisch" ausprobieren willst aber sicher gehen möchtest dass es schmeckt. Butter Chicken für Kinder + Currymild-Esser. Karahi für alle, die schon mal in Lahore waren und es vermissen.
Lust auf echtes Chicken Tikka Masala?
In ca. 40 Minuten ist es bei dir — egal in welchem Erfurter Stadtteil.
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